OZON - - - - - - - OZON - - - - - - - OZON

Ozon ( O3 ) (von griechisch "ozein" »riechen«) ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes Molekül. Spuren von Ozon-Gas in der Luft zerfallen unter Normalbedingungen innerhalb einiger Tage zu dimerem Sauerstoff O2. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel, das beim Menschen und bei Tieren zu Reizungen der Atemwege führen kann.
Ozon ist bei Zimmertemperatur und normalem Luftdruck gasförmig. In der Atmoshäre entsteht Ozon durch die Reaktion von Hydrokarbon mit Stickoxiden unter der Wirkung von Sonnenlicht. Ozon ist der Hauptbestandteil von Smog. Wenn die Ozonkonzentration hoch genug ist, kann Ozon die Lungenfunktion reduzieren, die Lungenflügel können sich unter dem Einfluss von Ozon entzünden, Hustenreiz kann entstehen genauso wie Atemnot und andere Atmungsprobleme. Nimmt ein Lebewesen exzessiv Ozon auf, kann die Lunge permanent geschädigt werden.
Aufgrund seiner oxidierenden Wirkung reizt Ozon bei Menschen und Tieren die Atemwege. Bei Ozonaufnahme treten beim Betroffenen häufig heftige Schläfenkopfschmerzen auf. In hohen Konzentrationen riecht das Gas aufgrund der oxidierenden Wirkung auf die Nasenschleimhaut charakteristisch stechend-scharf bis chlorähnlich, während es in geringen Konzentrationen geruchlos ist. Die Geruchsschwelle liegt bei 40 µg/m3, allerdings gewöhnt man sich schnell an den Geruch und nimmt ihn dann nicht mehr wahr. Reines O3 ist eine allotrope Form von Disauerstoff O2. Bei Zimmertemperatur liegt es als instabiles, farbloses bis bläuliches, diamagnetisches Gas vor.
Ozon ist in der Stratosphäre unschädlich und absorbiert teilweise die Ultraviolettstrahlung der Sonne. In der Atemluft ist es jedoch bereits in geringen Konzentrationen gesundheitsschädlich, insbesondere bewirkt die lokal sehr unterschiedliche Ozonbelastung, je nach Ozon-Konzentration, Reizungen der Atemwege.
Die EU hat schon seit längerer Zeit Richtwerte für die Ozonkonzentration festgelegt. Keine Gefahr durch Ozon für die Gesundheit besteht laut EU-Richtlinie unter einem Gehalt von 110 µg/m3. Ab einem Einstundenmittelwert von 180 µg/m3 erfolgt die Unterrichtung der Bevölkerung, da bei dieser Konzentration die Leistungsfähigkeit empfindlicher Menschen bereits beeinträchtigt werden kann. Ab ungefähr 200 µg/m3 Ozon können Symptome wie Tränenreiz, Schleimhautreizungen in Rachen, Hals und Bronchien, Kopfschmerzen, verstärkter Hustenreiz und eine Verschlechterung der Lungenfunktion auftreten. Ab einem Einstundenmittelwert von 360 µg/m3 werden Warnungen ausgesprochen, da ab dieser Konzentration Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehen kann.
            Weitere Einzelheiten:    http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon

Seien Sie unbesorgt. In Wang Nam Kiaw / Thailand ist nicht mehr Ozon in der Atemluft als anderswo auch!